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PMS: Was wirklich gegen Beschwerden helfen kann

  • 2 Min. Lesezeit
PMS: Was wirklich gegen Beschwerden helfen kann

Was ist PMS eigentlich?

PMS steht für das Prämenstruelle Syndrom und beschreibt Beschwerden, die bei vielen Frauen vor der Menstruation auftreten können. Die Symptome treten meist in den Tagen vor der Periode auf und verschwinden häufig mit Beginn der Menstruation wieder.

Wie stark PMS ausgeprägt ist, kann individuell sehr unterschiedlich sein. Manche Frauen bemerken nur leichte Veränderungen, während andere sich in dieser Phase deutlich weniger belastbar oder ausgeglichener fühlen.

PMS ist weit verbreitet und betrifft Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen. Auch wenn die Beschwerden für viele belastend sein können, handelt es sich um ein häufiges Phänomen des weiblichen Zyklus.

Typische PMS-Symptome

PMS kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen und sowohl körperliche als auch emotionale Beschwerden auslösen. Die Symptome treten meist einige Tage vor der Periode auf und können von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

1. Körperliche Beschwerden

Zu den häufigsten körperlichen Symptomen gehören:

  • Bauchschmerzen oder Unterleibskrämpfe
  • Kopfschmerzen
  • Spannungsgefühl in der Brust
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafprobleme
  • Blähungen oder Wassereinlagerungen
  • Veränderungen des Appetits

2. Emotionale und psychische Symptome

Auch die Stimmung kann sich vor der Menstruation verändern. Viele Frauen berichten in dieser Zeit über:

  • Stimmungsschwankungen
  • Reizbarkeit
  • innere Unruhe
  • erhöhte Sensibilität
  • Konzentrationsprobleme
  • Antriebslosigkeit oder Energielosigkeit

Die Beschwerden können sich von Zyklus zu Zyklus unterscheiden und unterschiedlich stark wahrgenommen werden.

Die Ursachen von PMS

Die Ursachen von PMS können von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Häufig spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle.

  • hormonelle Schwankungen während des Zyklus
  • Veränderungen des Östrogen- und Progesteronspiegels
  • Einfluss von Neurotransmittern wie Serotonin
  • Stress und emotionale Belastungen
  • Schlafmangel oder Erschöpfung
  • Ernährung und Lebensstil
  • genetische Veranlagung

Besonders in der zweiten Zyklushälfte können diese Veränderungen körperliche und emotionale Beschwerden begünstigen.

Unterschiede zwischen PMS und PMDS

PMS und PMDS treten beide vor der Menstruation auf, unterscheiden sich jedoch in der Stärke der Beschwerden.

1. PMS

  • häufige körperliche und emotionale Beschwerden vor der Periode
  • Symptome meist mild bis mittelstark
  • Alltag oft weiterhin gut bewältigbar

2. PMDS

  • stärkere Form von PMS
  • Beschwerden können den Alltag deutlich beeinträchtigen
  • häufig starke Stimmungsschwankungen, Ängste oder depressive Verstimmungen
  • oft zusätzliche starke körperliche Beschwerden

Während PMS viele Frauen betrifft, ist PMDS deutlich seltener und sollte ärztlich begleitet werden.

Was kann bei PMS helfen?

Viele Frauen empfinden eine Kombination aus Entspannung, Bewegung und bewussten Routinen als unterstützend, um besser mit PMS umzugehen.

Das kann bei PMS helfen:

  • regelmäßige Bewegung und leichte Aktivität
  • ausreichend Schlaf und Erholung
  • Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation
  • eine ausgewogene Ernährung
  • Stress möglichst reduzieren
  • Wärme, Kräutertees oder Ruhephasen
  • bewusste Selbstfürsorge im Alltag

Auch natürliche und pflanzliche Ansätze werden von vielen Frauen als wohltuende Unterstützung während des Zyklus genutzt.

Heilpflanzen bei PMS

Diese Heilpflanzen werden traditionell eingesetzt, um PMS-Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Unterleibskrämpfe und innere Unruhe auf natürliche Weise zu begleiten und das Wohlbefinden während des Zyklus zu unterstützen.

  • Mönchspfeffer wird traditionell genutzt, um den weiblichen Zyklus zu begleiten und hormonelle Schwankungen auszugleichen.
  • Engelwurz wird häufig verwendet, um das allgemeine Wohlbefinden während der Periode zu unterstützen.
  • Koloquinte kommt traditionell bei krampfartigen Beschwerden und Unterleibsschmerzen zum Einsatz.
  • Yamswurzel wird traditionell zur Unterstützung des hormonellen Gleichgewichts eingesetzt.
  • Kermesbeere wird in der Naturheilkunde häufig zur Begleitung des weiblichen Wohlbefindens verwendet.
  • Kava-Kava ist bekannt für seine entspannenden Eigenschaften und wird traditionell bei innerer Unruhe und Anspannung eingesetzt.

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