Zurück zum Blog

Dein Blog für natürliche Gesundheit

Erkältungszeit: So stärkst du deinen Körper im Alltag

  • 4 Min. Lesezeit
Erkältungszeit: So stärkst du deinen Körper im Alltag

Den Viren den Kampf ansagen: So unterstützt Du Deinen Körper bei einer Erkältung

Egal ob im Winter, nach stressigen Wochen oder durch Wetterumschwünge im Sommer – Erkältungen begleiten uns das ganze Jahr über. Oft beginnt es mit leichtem Halskratzen, Müdigkeit oder einer laufenden Nase und plötzlich fühlt man sich erschöpft und ausgebremst.

Gerade im hektischen Alltag vergessen viele, wie wichtig es ist, dem Körper bei einem Infekt bewusst Ruhe und Unterstützung zu schenken. Denn unser Immunsystem arbeitet in dieser Zeit auf Hochtouren.

Mit einigen einfachen Gewohnheiten kannst Du Deinen Körper dabei unterstützen, schneller wieder in Balance zu kommen und Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern.

Hier sind die fünf wichtigsten Tipps zur Selbsthilfe:

1. Reichlich Flüssigkeit aufnehmen

Wenn der Körper gegen Krankheitserreger kämpft, braucht er extrem viel Flüssigkeit. Viel Trinken hilft dabei, den zähen Schleim in den Nasennebenhöhlen und Bronchien zu verflüssigen, was das Abhusten und das Befreien der Nase erleichtert. Besonders gut eignen sich warme Kräutertees wie Lindenblüten-, Kamillen-, Thymian- oder Holunderblütentee – sie wärmen von innen und wirken zusätzlich beruhigend sowie entzündungshemmend.

2. Für frische Luft sorgen

Wer sich den ganzen Tag drinnen schont, sollte regelmäßig stoßlüften. Dadurch wird die verbrauchte, virenbelastete Raumluft gegen frischen Sauerstoff ausgetauscht. Wichtig: Die erkrankte Person sollte während des Lüftens nicht im selben Zimmer sein oder sich gut zudecken, um kalten Durchzug zu vermeiden.

3. Ein wohltuendes Erkältungsbad nehmen

Ein warmes Bad mit ätherischen Zusätzen (wie Eukalyptus, Thymian oder Fichtennadeln) wirkt oft Wunder. Der Wasserdampf befreit die Atemwege, während die Wärme die Durchblutung fördert und Gliederschmerzen lindert.

4. Konsequente Schonung und Ruhe

Das Immunsystem braucht extrem viel Energie für die Abwehr. Wer sich nicht schont, riskiert, den Infekt gefährlich zu verschleppen. Deshalb gilt: Zuhause bleiben und auskurieren.

5. Bewährte Wadenwickel bei Fieber

Steigt das Fieber zu hoch und wird als sehr belastend empfunden, können Wadenwickel das Fieber sanft senken. Dazu lauwarmes Wasser (optional mit einem Schuss Essig) mischen, Tücher darin tränken, leicht auswringen und um die Waden legen. Ein trockenes Handtuch darüberlegen und die Wickel für etwa 10 bis 15 Minuten wirken lassen.

Tipps für Erkältungszeit auf einem Blick

Der typische Verlauf: Die Phasen einer Erkältung

Ein grippaler Infekt dauert meist sieben bis neun Tage. Der klassische Verlauf lässt sich gut in drei Phasen einteilen:

1. Tag 1-3 (Die Anfangsphase)

Es beginnt meist mit einem fiesen Kratzen im Hals. Kurz darauf folgen oft Kopf- und Gliederschmerzen, Frösteln und die Nase fängt an zu laufen.

2. Tag 4-6 (Die Hochphase)

Die Symptome erreichen ihren Höhepunkt. Die Nasenschleimhäute schwellen an, die Nebenhöhlen blockieren und ein trockener Reizhusten setzt ein. Man fühlt sich extrem matt, und auch Fieber kann hinzukommen.

3. Tag 7-9 (Die Abklingphase)

Die Beschwerden lassen nach. Der Husten wird produktiver, das heißt, der Schleim beginnt sich zu lösen. Wichtig zu wissen: Ein trockener Reizhusten kann sich auch nach dem Infekt noch ein bis zwei Wochen hinziehen.

Warum fühlen wir uns abends oft kränker?

Viele Menschen haben das Gefühl, dass Erkältungssymptome am Abend stärker werden. Das liegt unter anderem daran, dass die Energiereserven des Körpers im Laufe des Tages sinken. Gleichzeitig verändert sich am Abend die Hormonaktivität im Körper, wodurch Entzündungen und Beschwerden oft intensiver wahrgenommen werden.

Erkältung oder Grippe – wo liegt der Unterschied?

Eine Erkältung entwickelt sich meist langsam und beginnt häufig mit Halskratzen, Schnupfen oder leichtem Husten. Die Beschwerden sind unangenehm, verlaufen aber oft mild.

Eine echte Grippe (Influenza) tritt dagegen meist plötzlich auf und geht häufig mit hohem Fieber, starken Kopf- und Gliederschmerzen sowie extremer Erschöpfung einher.

Bei anhaltend hohem Fieber, Atemproblemen oder einem sehr starken Krankheitsgefühl sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Infekten vorbeugen: So schützt Du Dich und andere

Um unbeschadet durch die nasskalte Jahreszeit zu kommen, hilft ein Mix aus starker Abwehr und der richtigen Alltagshygiene. Mit diesen fünf Maßnahmen senkst Du das Ansteckungsrisiko drastisch:

1. Gründliche Handhygiene

Viren lauern auf Türgriffen, Einkaufswagen oder Haltestangen. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife und warmem Wasser (für mindestens 20 Sekunden) nach dem Heimkommen ist der effektivste Schutz.

2. Husten- und Niesetikette

Um Erreger nicht im Raum zu verteilen, sollte immer in die Armbeuge – niemals in die Hand – geniest oder gehustet werden. Papiertaschentücher nur einmal benutzen und direkt im Mülleimer entsorgen.

3. Abstand halten

Ein gesunder Abstand zu sichtlich angeschlagenen oder frisch genesenen Personen im Umfeld schützt vor einer Tröpfcheninfektion.

4. Regelmäßiges Lüften

In geschlossenen Räumen wie Büros oder Klassenzimmern steigt die Virenkonzentration in der Luft schnell an. Mehrmaliges Stoßlüften am Tag tauscht die belastete Luft gegen frischen Sauerstoff aus.

5. Nährstoffreiche Ernährung

Ein starkes Immunsystem braucht Vitamine und Mineralstoffe. Setze in der Erkältungszeit verstärkt auf frisches Obst und Gemüse, um den Körper optimal bei der Abwehr zu unterstützen.

Heilpflanzen von Zimply Natural gegen Grippe

Wenn der Körper gegen einen Infekt ankämpft, lässt er sich auch von innen heraus wunderbar unterstützen. Die Naturheilkunde setzt hier seit Jahrhunderten auf bewährte Pflanzenkräfte, um das Immunsystem zu aktivieren und die Genesung zu beschleunigen.

Genau diesen ganzheitlichen Ansatz verfolgen die spagyrischen Essenzen von Zimply Natural: Hergestellt nach den traditionellen Verfahren von Dr. Zimpel und Glückselig, vereinen sie die reinen Wirkstoffe der Natur in praktischen Alltagsprodukten.

Bewährte Heilpflanzen und natürliche Wirkstoffe, die den Körper und das Immunsystem in der Erkältungszeit traditionell unterstützen können.

  • Sturmhut wird in der Naturheilkunde traditionell zur Unterstützung bei plötzlich auftretenden Beschwerden und zur Stärkung der körpereigenen Abwehr eingesetzt.
  • Kretische Zistrose ist bekannt für ihren hohen Gehalt an Polyphenolen und wird traditionell zur Unterstützung des Immunsystems verwendet.
  • Weißdorn ist eine bewährte Heilpflanze zur Unterstützung von Herz, Kreislauf und innerer Balance.
  • Wasserhanf wird traditionell zur Unterstützung der Atemwege und des allgemeinen Wohlbefindens eingesetzt.
  • Quecksilber wird in der Naturheilkunde zur Unterstützung von Leber, Galle und Stoffwechselprozessen eingesetzt.
  • Propolis wird als wertvolles Bienenharz traditionell zur Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte genutzt.
  • Kapuzinerkresse ist bekannt für ihre pflanzlichen Senföle und traditionell geschätzt zur Unterstützung der Atemwege.
  • Schwalbenwurz wird in der traditionellen Pflanzenheilkunde unterstützend für das Immunsystem eingesetzt.

Latest Stories

Alle anzeigen

ADHS oder Brain Fog? So lassen sich die Symptome unterscheiden
  • Lisa-Marie Wörz

ADHS oder Brain Fog? So lassen sich die Symptome unterscheiden

Warum werden ADHS und Brain Fog häufig verwechselt? Wer sich häufig unkonzentriert fühlt, Termine vergisst oder Schwierigkeiten hat, klar zu denken, fragt sich nicht selten, ob hinter den Beschwerden ADHS oder doch eher Brain Fog steckt. Tatsächlich gibt es einige...

Weiterlesenüber ADHS oder Brain Fog? So lassen sich die Symptome unterscheiden

ADHS oder Autismus? Die wichtigsten Unterschiede einfach erklärt
  • Marina Formigoni Heinke

ADHS oder Autismus? Die wichtigsten Unterschiede einfach erklärt

Warum werden ADHS und Autismus häufig verwechselt? ADHS und Autismus werden häufig miteinander verwechselt – nicht nur von Betroffenen, sondern manchmal auch im persönlichen Umfeld. Das liegt daran, dass beide zu den sogenannten Neurodivergenzen gehören und sich in einigen Bereichen...

Weiterlesenüber ADHS oder Autismus? Die wichtigsten Unterschiede einfach erklärt

ADHS ohne Medikamente behandeln – welche Möglichkeiten gibt es?
  • Dr. Markus Kick

ADHS ohne Medikamente behandeln – welche Möglichkeiten gibt es?

Kann ADHS auch ohne Medikamente behandelt werden? Viele Menschen möchten zunächst wissen, ob sich ADHS auch ohne Medikamente behandeln lässt. Die kurze Antwort lautet: Ja – allerdings hängt das von verschiedenen Faktoren ab. Alter, Schwere der Symptome und die individuellen...

Weiterlesenüber ADHS ohne Medikamente behandeln – welche Möglichkeiten gibt es?

Warum kommen bei einer ADHS-Diagnose mehrere Tests zum Einsatz?
  • Leni Hettrich

Warum kommen bei einer ADHS-Diagnose mehrere Tests zum Einsatz?

Welche ADHS-Test gibt es? Wer sich mit dem Thema ADHS beschäftigt, stößt schnell auf eine Vielzahl unterschiedlicher Testverfahren. Von kurzen Online-Fragebögen bis hin zu ausführlichen Interviews scheint es unzählige Möglichkeiten zu geben. Doch nicht jeder Test verfolgt dasselbe Ziel. Während...

Weiterlesenüber Warum kommen bei einer ADHS-Diagnose mehrere Tests zum Einsatz?

Habe ich ADHS? Typische Anzeichen und wann ein Test sinnvoll ist
  • Lisa-Marie Wörz

Habe ich ADHS? Typische Anzeichen und wann ein Test sinnvoll ist

Welche Anzeichen können auf ADHS hindeuten? Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, warum dir manche Aufgaben deutlich schwerer fallen als anderen. Du verlierst ständig den Faden, vergisst Termine oder hast das Gefühl, nie richtig abschalten zu können. Solche Erfahrungen...

Weiterlesenüber Habe ich ADHS? Typische Anzeichen und wann ein Test sinnvoll ist