Was passiert bei Stress?
Stress ist zunächst eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf belastende oder herausfordernde Situationen. Dabei werden unter anderem Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet, um den Körper leistungsbereiter zu machen.
Kurzfristig kann das hilfreich sein. Hält Stress jedoch dauerhaft an, kann sich dies negativ auf Schlaf, Konzentration, Energie und Wohlbefinden auswirken. Viele Menschen fühlen sich dann dauerhaft angespannt, gereizt oder erschöpft.
Innere und äußere Stressfaktoren
Stress entsteht nicht nur durch äußere Einflüsse. Man unterscheidet zwischen äußeren und inneren Stressfaktoren.
1. Äußere Stressfaktoren
Dazu zählen beispielsweise:
- Stress im Beruf
- Streit oder Konflikte
- ständige Erreichbarkeit
- Zeitdruck im Alltag
2. Innere Stressfaktoren
Auch die eigene Denkweise kann Stress verstärken. Häufige innere Stressoren sind:
- Perfektionismus
- negative Selbstgespräche
- hoher Leistungsdruck an sich selbst
- Schwierigkeiten abzuschalten
6 Tipps für weniger Stress
Kleine Veränderungen im Alltag können bereits dabei helfen, besser mit stressigen Situationen umzugehen und mehr innere Ruhe zu finden.
1. Priorisiere Deine Aufgaben
To-do-Listen können helfen, den Überblick zu behalten und Überforderung zu vermeiden. Sortiere Aufgaben nach Wichtigkeit und konzentriere Dich Schritt für Schritt auf das Wesentliche.
2. Gönn Dir digitale Pausen
Smartphone, Nachrichten und ständige Erreichbarkeit können zusätzlichen Stress verursachen. Plane bewusst kleine Offline-Zeiten ein und konzentriere Dich für einen Moment nur auf Dich selbst.
3. Nutze natürliche Unterstützung bewusst
Viele Menschen empfinden Heilpflanzen wie Baldrian, Kava-Kava, Engelwurz oder Zitronenmelisse in stressigen Zeiten als wohltuende Begleitung. Traditionell werden sie im Zusammenhang mit innerer Ruhe und Ausgeglichenheit eingesetzt.
4. Achte auf ausreichend Schlaf
Schlafmangel kann Stress verstärken und sich negativ auf Konzentration, Stimmung und Energie auswirken. Ein geregelter Schlafrhythmus kann helfen, erholter und ausgeglichener durch den Tag zu gehen.
5. Nutze Atemübungen zur Entspannung
Bewusstes und langsames Atmen kann helfen, Stressreaktionen zu reduzieren und in belastenden Momenten ruhiger zu bleiben. Bereits wenige Minuten können einen Unterschied machen.
6. Wechsle die Perspektive
Versuche in stressigen Situationen gedanklich etwas Abstand zu gewinnen und die Lage aus einer anderen Sichtweise zu betrachten. Das kann helfen, ruhiger und klarer zu reagieren.

Sechs einfache Gewohnheiten, die dabei helfen können, Stress im Alltag bewusster zu reduzieren und mehr innere Balance zu fördern.
Heilpflanzen zur Unterstützung bei Stress
Auch Heilpflanzen werden traditionell genutzt, um Körper und Nerven in stressigen Phasen zu begleiten. Besonders bekannt sind:

Traditionell genutzte Heilpflanzen zur Unterstützung von Entspannung, innerer Balance und mentalem Wohlbefinden.
- Baldrian (Valeriana officinalis) Wird traditionell zur Unterstützung von Entspannung und innerer Ruhe eingesetzt.
- Zitronenmelisse (Melissa officinalis) Gilt als beruhigend und wird häufig mit Ausgeglichenheit und Entspannung in Verbindung gebracht.
- Kava-Kava (Piper methysticum) Wird traditionell zur Förderung von Ruhe und emotionaler Balance genutzt.
- Engelwurz (Angelica archangelica) Wird traditionell mit stärkenden und vitalisierenden Eigenschaften verbunden.










