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COPD natürlich entgegenwirken - Atemerleichterung durch Naturheilkunde

  • 4 Min. Lesezeit
COPD natürlich entgegenwirken - Atemerleichterung durch Naturheilkunde

Was ist eine COPD?

COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft verengt und entzündet sind. Dadurch wird die Atmung zunehmend eingeschränkt und Beschwerden wie Husten, Schleimbildung und Atemnot können auftreten. Die Erkrankung gilt als nicht heilbar, ihr Fortschreiten kann jedoch häufig verlangsamt werden. 
Als häufigste Ursache gilt langjähriges Rauchen. Aber auch Schadstoffe, Luftverschmutzung oder andere Belastungen der Atemwege können zur Entstehung beitragen. 
Im Folgenden erfährst Du mehr über typische Symptome, mögliche Ursachen sowie natürliche Ansätze, die die Atemwege und das allgemeine Wohlbefinden unterstützend begleiten können. 

Die Ursachen der COPD

COPD entsteht meist durch eine langfristige Schädigung der Atemwege und der Lunge. Als wichtigste Ursache gilt Rauchen. Darüber hinaus können auch Umweltfaktoren und genetische Veranlagungen das Risiko erhöhen. 

1. Rauchen

Langjähriges Rauchen ist der häufigste Risikofaktor für COPD. Tabakrauch fördert chronische Entzündungen in den Atemwegen, erhöht die Schleimbildung und beeinträchtigt die Lungenfunktion dauerhaft.

2. Passivrauchen

Auch regelmäßiges Passivrauchen kann die Atemwege langfristig schädigen und das Risiko für COPD erhöhen. Zwar ist die Intensität nicht so hoch wie beim aktiven Rauchen, dennoch zeigen Studien ein erhöhtes Risikoprofil für Personen, die beispielsweise Raucher im gleichen Haushalt haben.

3. Luftverschmutzung 

Feinstaub, Abgase und andere Luftschadstoffe können die Atemwege reizen und entzündliche Prozesse in der Lunge begünstigen. 

4. Schadstoffe am Arbeitsplatz 

Der regelmäßige Kontakt mit Staub, Chemikalien oder Industrieabgasen kann die Lunge dauerhaft belasten und zur Entwicklung einer COPD beitragen. 

5. Genetische Ursachen 

In seltenen Fällen kann ein Alpha-1-Antitrypsin-Mangel die Ursache sein. Dabei fehlt ein wichtiges Schutzprotein, das das Lungengewebe normalerweise vor Schäden bewahrt. 

Zu den wichtigsten Risikofaktoren für COPD zählen Rauchen, Luftschadstoffe sowie langfristige Belastungen der Atemwege. 

Die bekannten und weniger bekannten Auswirkungen einer COPD 

COPD entwickelt sich meist schleichend und bleibt insbesondere in frühen Stadien häufig unbemerkt. Mit fortschreitender Erkrankung können unterschiedliche Beschwerden auftreten, die die Atmung, die körperliche Belastbarkeit und die allgemeine Lebensqualität beeinträchtigen. 

1. Husten und Schleimbildung  

Zu den typischen Symptomen zählen chronischer Husten, vermehrte Schleimbildung und Auswurf. Besonders morgens kommt es bei vielen Betroffenen zu ausgeprägtem Hustenreiz.  

2. Atemnot  

Im weiteren Verlauf tritt häufig Atemnot auf – zunächst bei körperlicher Belastung, später oftmals auch im Alltag oder in Ruhephasen. Ursache ist die zunehmende Einschränkung der Lungenfunktion.

3. Druck- und Engegefühl im Brustbereich

Viele Betroffene berichten zusätzlich über ein Engegefühl oder Druckempfinden in der Brust, insbesondere bei verstärkten Atembeschwerden. 

4. Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit 

Durch die erschwerte Atmung steigt der Energieverbrauch des Körpers. Dadurch kann es zu ungewolltem Gewichtsverlust und verminderter Nahrungsaufnahme kommen.  

5. Müdigkeit und Schlafstörungen 

COPD geht häufig mit ausgeprägter Erschöpfung, Schlafproblemen und nächtlichen Atemstörungen einher, was die Regeneration zusätzlich beeinträchtigen kann. 

6. Abnahme der Muskelkraft 

Im Verlauf der Erkrankung kann auch die Muskulatur – insbesondere die Atemmuskulatur – geschwächt werden. Dadurch nimmt die körperliche Belastbarkeit häufig weiter ab. 


Dein Lebensstil beeinflusst COPD

Der individuelle Lebensstil hat einen wesentlichen Einfluss auf den Verlauf der COPD.  
Bestimmte Verhaltensweisen können dazu beitragen, die Lungenfunktion möglichst lange zu erhalten, Beschwerden zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern.  

1. Rauchstopp 

Der Verzicht auf Rauchen gilt als wichtigste Maßnahme bei COPD. Durch einen Rauchstopp kann die weitere Schädigung der Atemwege reduziert und das Fortschreiten der Erkrankung häufig verlangsamt werden. Auch Passivrauchen sollte konsequent vermieden werden. 

2. Körperliche Aktivität 

Regelmäßige Bewegung kann die körperliche Belastbarkeit fördern, die Atemmuskulatur stärken und die allgemeine Leistungsfähigkeit unterstützen. Angepasste körperliche Aktivität spielt daher eine wichtige Rolle im Umgang mit COPD. 

3. Ausgewogene Ernährung 

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt den Organismus dabei, ausreichend Energie und wichtige Nährstoffe bereitzustellen. Besonders bei fortgeschrittener COPD kann eine gute Ernährung helfen, einem ungewollten Gewichtsverlust entgegenzuwirken. 

4. Schadstoffe vermeiden 

Feinstaub, Abgase, Chemikalien und andere Schadstoffe können die Atemwege zusätzlich reizen und entzündliche Prozesse verstärken. Eine möglichst geringe Belastung der Atemwege kann daher sinnvoll sein. 

5. Auswirkungen von weiterem Rauchen 

Fortgesetztes Rauchen kann die Einschränkung der Lungenfunktion beschleunigen und bestehende Beschwerden verstärken. Häufig nehmen Atemnot, Schleimbildung und entzündliche Veränderungen weiter zu. 

6. Risiko für Folgeerkrankungen 

COPD steht zudem mit einem erhöhten Risiko für weitere Erkrankungen in Verbindung. Dazu zählen unter anderem Lungeninfektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs.  

Ein gesunder Lebensstil und der Verzicht auf Schadstoffe können helfen, den Verlauf der COPD positiv zu beeinflussen und die Lungenfunktion zu entlasten. 

So beeinflusst Dein Lebensstil COPD 

Wie bei so vielen gesundheitlichen Themen ist es auch bei COPD wichtig, auf sich und seinen Körper zu achten, unnötige Belastungen zu vermeiden und seinen Lebensstil an den durch die Krankheit veränderten Biorhythmus anzupassen.

1. Ein gesunder Lebensstil ist der Schlüssel

Der wichtigste Schritt bei COPD ist, mit dem Rauchen aufzuhören und Passivrauchen zu vermeiden. Auch Bewegung, gesunde Ernährung und das Meiden von Staub, Chemikalien und Luftverschmutzung können helfen, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Dadurch lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung oft verlangsamen. 

2. Der Krankheitsverlauf, wenn Du nicht mit dem Rauchen aufhörst 

Rauchen beschleunigt das Fortschreiten von COPD und schädigt die Lunge weiter. Dadurch nehmen Atemnot, Entzündungen und Einschränkungen der Lungenfunktion oft schneller zu. Außerdem steigt das Risiko für weitere Erkrankungen wie Lungenkrebs, Infektionen oder Herz-Kreislauf-Probleme. 
Wer mit dem Rauchen aufhört, kann den Krankheitsverlauf oft verlangsamen, die Symptome lindern und die Lebensqualität verbessern. 

Diese Heilpflanzen können Dir bei COPD helfen

Zwar ist COPD nicht final heilbar, aber die Natur hält eine Vielzahl an Pflanzen bereit, die Deine Atemwege auf sanfte Weise unterstützen können. Viele davon haben eine lange Tradition in der Naturheilkunde – und eine wachsende Zahl an Studien bestätigt ihre Wirkung. Welche Heilpflanzen besonders bei COPD hilfreich sein können und wie sie genau wirken, haben wir hier ein Überblick für Dich zusammengestellt: 

Heilpflanzen können helfen, die COPD Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. 

     

    • Herzsamen
      Cardiospermum ist vor allem für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und wird traditionell zur Unterstützung belasteter Atemwege eingesetzt.
    • Kalium chloratum & Kalium sulfuricum
      Die beiden Schüsslersalze werden in der Naturheilkunde häufig verwendet, um die Atemwege zu unterstützen und festsitzenden Schleim zu lösen.
    • Meisterwurz
      Imperatoria ist dafür bekannt, die Atmung zu erleichtern und das freie Durchatmen zu unterstützen.
    • Echter Salbei & Sonnentau
      Die beiden klassischen Atemwegspflanzen werden traditionell eingesetzt, um die Schleimlösung und das Abhusten zu fördern.

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