Was sind Schüßler Salze?
Schüßler Salze sind homöopathisch aufbereitete Mineralsalze, die in der Naturheilkunde eingesetzt werden. Sie gehen auf den Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler zurück, der davon ausging, dass ein ausgeglichener Mineralstoffhaushalt eine wichtige Grundlage für das körperliche Wohlbefinden darstellt.
Im Mittelpunkt der Schüßler-Lehre stehen nicht hohe Mengen an Mineralstoffen, sondern deren Anwendung in potenzierter Form. Die Mineralsalze sollen den Körper auf sanfte Weise begleiten und werden traditionell bei alltäglichen Beschwerden sowie zur Unterstützung von Regeneration und innerer Balance eingesetzt.
Schüßler Salze sind heute in unterschiedlichen Formen erhältlich, zum Beispiel als:
- Tabletten
- Globuli
- Tropfen
- Pulver
- Cremes
Entdeckung der Schüßler Salze
Der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler entwickelte im 19. Jahrhundert die sogenannte „Biochemie nach Schüßler“. Er stellte fest, dass im menschlichen Körper insgesamt 12 Mineralsalze vorkommen und vertrat die Theorie, dass Beschwerden mit einem Ungleichgewicht des Mineralhaushalts zusammenhängen könnten.
Daraus entstand die Schüßler-Salz-Therapie, die ursprünglich aus 12 Basissalzen bestand und später um weitere Ergänzungssalze erweitert wurde.
Bis heute erfreuen sich Schüßler Salze großer Beliebtheit und werden sowohl in der naturheilkundlichen Praxis als auch zur Selbstanwendung genutzt.
Welche Schüßler Salze gibt es?
Die Schüßler-Lehre umfasst verschiedene Mineralsalze, denen traditionell bestimmte Funktionen und Einsatzbereiche zugeordnet werden. Neben den ursprünglichen Basissalzen gibt es zusätzliche Ergänzungssalze, die das Konzept im Laufe der Zeit erweitert haben.
1. Die 12 Basissalze
Die Schüßler-Therapie basiert ursprünglich auf 12 sogenannten Basissalzen oder „Funktionsmitteln“. Sie bilden die Grundlage der Schüßler-Lehre und werden traditionell genutzt, um verschiedene Prozesse im Körper zu begleiten.
2. Bekannte Schüßler Salze
Zu den bekanntesten Schüßler Salzen zählen unter anderem:
- Calcium fluoratum
- Calcium phosphoricum
- Ferrum phosphoricum
- Kalium chloratum
Jedem Salz werden traditionell bestimmte Eigenschaften und Einsatzbereiche zugeordnet.
3. Ergänzungssalze
Später wurde die ursprüngliche Schüßler-Lehre um weitere sogenannte Ergänzungssalze erweitert. Diese sollen die klassischen Basissalze ergänzen und zusätzliche Anwendungsbereiche abdecken.
4. Unterschiedliche Einsatzbereiche
Schüßler Salze werden traditionell mit Themen wie:
- Energie
- Regeneration
- Stoffwechsel
- Haut und Bindegewebe
- Nerven und innerer Balance
in Verbindung gebracht.
Woraus bestehen Schüßler Salze und wie werden sie hergestellt?
Schüßler Salze basieren auf speziell aufbereiteten Mineralstoffen, die durch Potenzierung verarbeitet werden. Je nach Anwendung entstehen daraus unterschiedliche Darreichungsformen wie Tabletten, Tropfen, Cremes oder spagyrische Sprays.
1. Mineralstoffe als Grundlage
Schüßler Salze bestehen aus speziell aufbereiteten Mineralstoffen, die traditionell zur Unterstützung verschiedener Körperfunktionen eingesetzt werden.
2. Potenzierte Verarbeitung
Die Mineralstoffe werden ähnlich wie in der Homöopathie potenziert, also schrittweise verdünnt und verarbeitet.
3. Herstellung in verschiedenen Potenzen
Häufig werden Schüßler Salze in sogenannten D-Potenzen wie D6 oder D12 hergestellt. Dabei wird der Mineralstoff mehrfach mit einer Trägersubstanz vermischt und weiterverarbeitet.
4. Verschiedene Darreichungsformen
Nach der Herstellung werden Schüßler Salze je nach Anwendung weiterverarbeitet – beispielsweise zu:
- Tabletten
- Globuli
- Tropfen
- Cremes
- Pulver
5. Spagyrische Verarbeitung
Einige Hersteller – wie Zimply Natural – kombinieren Schüßler Salze zusätzlich mit spagyrischen Verfahren und verarbeiten sie beispielsweise zu Sprays.

Die Herstellung von Schüßler Salzen erfolgt traditionell durch die Potenzierung und Verarbeitung spezieller Mineralsalze zu unterschiedlichen D
Die spagyrischen Schüßler Salze von Zimply Natural
Die ersten vier Schüßler Salze zählen zu den bekanntesten Basissalzen der Schüßler-Lehre. Sie basieren auf natürlichen Mineralstoffen und werden traditionell unterschiedlichen Funktionen und Einsatzbereichen zugeordnet.
Nr. 1: Calcium fluoratum
Calcium fluoratum wird traditionell mit Elastizität und Stabilität in Verbindung gebracht und häufig im Zusammenhang mit Haut, Bindegewebe und Gelenken genutzt.
Nr. 2: Calcium phosphoricum
Dieses Schüßler Salz gilt als klassisches Mineralsalz für Aufbau, Wachstum und Regeneration und wird traditionell besonders in belastenden Phasen eingesetzt.
Nr. 3: Ferrum phosphoricum
Ferrum phosphoricum wird häufig mit Energie, Konzentration und Widerstandskraft verbunden und traditionell gerne bei Erschöpfung oder körperlicher Belastung genutzt.
Nr. 4: Kalium chloratum
Kalium chloratum wird traditionell mit Schleimhäuten, Haut und innerem Gleichgewicht in Verbindung gebracht.

Abrreichungsformen wie Tabletten, Tropfen oder Cremes.










