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Heuschnupfen: So unterstützt Du Deinen Körper natürlich

  • 3 Min. Lesezeit
Heuschnupfen: So unterstützt Du Deinen Körper natürlich

Was ist Heuschnupfen eigentlich?

Heuschnupfen – auch Pollenallergie genannt – ist eine allergische Reaktion des Immunsystems auf Blütenpollen von Bäumen, Gräsern oder anderen Pflanzen. Dabei stuft der Körper eigentlich harmlose Umweltstoffe als Gefahr ein und reagiert mit einer überschießenden Abwehrreaktion.

Besonders häufig lösen Birken-, Gräser- oder Haselpollen Beschwerden aus. Kommen die Pollen mit den Schleimhäuten von Nase oder Augen in Kontakt, kann es zu typischen Symptomen wie Niesen, tränenden Augen, Juckreiz oder einer laufenden Nase kommen.

Da die Pollensaison durch milde Winter und den Klimawandel immer früher beginnt und teilweise bis in den Herbst reicht, leiden inzwischen immer mehr Menschen unter Heuschnupfen.

Warum immer mehr Menschen unter Pollenallergien leiden

Immer mehr Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens Allergien – besonders Pollenallergien zählen heute zu den häufigsten allergischen Erkrankungen. Dafür können verschiedene Faktoren verantwortlich sein.

1. Klimawandel & längere Pollensaison

Mildere Winter und steigende Temperaturen sorgen dafür, dass Pflanzen früher blühen und die Pollensaison länger andauert.

2. Umweltbelastungen

Luftverschmutzung und andere Umweltfaktoren können die Schleimhäute zusätzlich reizen und das Immunsystem belasten.

3. Stress & Lebensstil

Auch Stress, Schlafmangel oder ein unausgeglichener Lebensstil können das Immunsystem beeinflussen und allergische Reaktionen begünstigen.

4. Familiäre Veranlagung

Wer familiär zu Allergien neigt, hat häufig ein höheres Risiko, selbst eine Pollenallergie zu entwickeln.

So reagiert der Körper bei Heuschnupfen: Gelangen Pollen über die Atemwege in den Körper, reagiert das Immunsystem mit einer allergischen Abwehrreaktion und typischen Beschwerden wie Niesen oder tränenden Augen.

Wie entsteht eine Allergie?

Eine Allergie entsteht, wenn das Immunsystem eigentlich harmlose Stoffe – wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub – fälschlicherweise als Gefahr einstuft. Der Körper reagiert darauf mit einer übermäßigen Abwehrreaktion.

1. Sensibilisierung

Beim ersten Kontakt mit einem Allergen bildet der Körper Antikörper. Meist entstehen dabei zunächst noch keine Beschwerden.

2. Allergische Reaktion

Beim erneuten Kontakt erkennt das Immunsystem die Stoffe wieder und schüttet Botenstoffe wie Histamin aus. Dadurch entstehen typische Symptome wie Niesen, tränende Augen oder eine laufende Nase.

Typische Symptome bei Heuschnupfen

Die Beschwerden bei Heuschnupfen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und treten meist saisonal während der Pollensaison auf.

1. Niesen & laufende Nase

Viele Betroffene leiden unter häufigem Niesen oder einer dauerhaft laufenden Nase.

2. Juckende & tränende Augen

Die Augen reagieren oft gereizt, gerötet oder beginnen zu tränen.

3. Verstopfte Nase

Geschwollene Schleimhäute können die Atmung erschweren.

4. Erschöpfung & Kopfschmerzen

Durch die dauerhafte Belastung fühlen sich viele Menschen müde oder abgeschlagen.

5. Schlafprobleme

Besonders nachts können Beschwerden zu einem unruhigen Schlaf führen.

6. Tipps für die Pollenzeit

Während der Pollensaison können kleine Veränderungen im Alltag dabei helfen, die Belastung durch Pollen zu reduzieren und das Wohlbefinden zu unterstützen.

7. Wäsche nicht im Freien trocknen

An der frischen Luft können sich Pollen in Kleidung und Bettwäsche festsetzen.

8. Richtig lüften

Am besten nach Regen oder zu pollenärmeren Zeiten lüften, damit weniger Pollen in die Wohnung gelangen.

9. Haare abends waschen

So gelangen weniger Pollen ins Bett und der Schlaf kann ruhiger werden.

10. Pollenflug beachten

Pollenflug-Vorhersagen helfen dabei, belastende Zeiten besser einzuschätzen.

11. Regelmäßig saugen & wischen

Dadurch können Pollen in der Wohnung reduziert werden.

Diese Heilpflanzen können bei Heuschnupfen natürlich unterstützen

Die Pollenzeit kann für viele Menschen zur echten Belastung werden. Niesen, tränende Augen oder eine verstopfte Nase gehören für Allergiker:innen oft zum Alltag im Frühling. Bestimmte Heilpflanzen werden traditionell eingesetzt, um die Atemwege und das allgemeine Wohlbefinden während der Pollenzeit auf natürliche Weise zu unterstützen. Welche Pflanzen dabei besonders beliebt sind und wie sie traditionell angewendet werden, haben wir hier für Dich zusammengestellt.

Entdecke die Heilpflanzen von Zimply Natural, die Dich während der Pollenzeit unterstützen.

  • Zwiebel wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Schleimhäute.
  • Traubige Aralie kann das Immunsystem stärken und allergische Reaktionen lindern.
  • Herzsamen unterstützt die Atemwege und kann Reizungen lindern.
  • Kretische Zistrose ist reich an Antioxidantien und kann die Abwehrkräfte unterstützen.
  • Augentrost wird traditionell genutzt bei gereizten Augen und Heuschnupfen.
  • Pestwurz kann krampflösend wirken und die Atemwege entspannen.

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