Der Lebensbaum aus Nordamerika – seit 500 Jahren in Europa und Namenspatron des Absinth-Wirkstoffs Thujon. Stark giftig: nur Homöopathikum oder Spagyrik!
Spannende Fakten zu Thuja
- Thujon (Absinth-Wirkstoff) trägt seinen Namen von Thuja.
- Äußerliche Reiztherapie bei Rheuma seit dem Mittelalter.
- Thujenholz in der Antike bei Opferritualen für den Lebenskreislauf verwendet.
Wirkung & Eigenschaften
Thujon: antiviral, immunstimulierend (weiße Blutkörperchen aktivieren). Polysaccharide: reinigen die Lymphe und steigern die Immunkompetenz. Äußerlich: desinfizierend, antimikrobiell und regenerativ. Innerlich: nur Homöopathikum oder Spagyrik!
Eigenschaften: antiviral, lymphreinigend, immunstimulierend, antimikrobiell, desinfizierend, schmerzregulierend.

Anwendungsbereiche
Thuja bei Warzen
Warzen entstehen durch HPV-Viren, die Hautzellen zu unkontrolliertem Wachstum anregen. Thuja wirkt zweifach: Das ätherische Öl (Thujon) tötet das Virus direkt ab. Gleichzeitig reinigt Thuja die Lymphe und stärkt das Immunsystem, sodass der Körper die Viren besser selbst bekämpfen kann. Äußerlich als Urtinktur direkt auf die Warze getupft – umliegende Haut schützen, da die Tinktur hautreizend ist.
Thuja bei Hauterkrankungen
Chronische Hauterkrankungen mit Lymphbelastung profitieren von der lymphreinigenden Wirkung des Thuja. Die Lymphe wird entlastet, mikrobielle Belastungen werden beseitigt und die Haut als Ausscheidungsorgan wird entlastet. Ausschläge und chronische Hautveränderungen gehen zurück.
Thuja bei Schleimhauterkrankungen
Schleimhauterkrankungen mit infektiöser Komponente – chronische Sinusitis, rezidivierende Racheninfekte, Schleimhautpolypen – sprechen auf Thuja an. Die antivirale Thujon-Wirkung und die Lymphreinigung kombinieren sich: Die Schleimhäute schwellen ab, Infektionen werden bekämpft und das Immunsystem regeneriert sich.
Thuja bei Harnwegsinfekten
Chronische Harnwegsinfektionen, die immer wiederkehren, haben häufig eine Lymphbelastung als Grundlage. Thuja wirkt antimikrobiell direkt gegen die Erreger und reinigt gleichzeitig die Lymphe. Chronische Infekte werden dauerhaft überwunden, wenn die Lymphe als Grundlage gereinigt wird.
Hinweise zur Anwendung
Äußerlich: Urtinktur (auf Warzen und Haut). Innerlich: nur Homöopathikum oder Spagyrik. Kurartig.
Schwangerschaft & Stillzeit
ABSOLUT kontraindiziert – weder innerlich noch äußerlich! Thujon stimuliert die Gebärmutter und kann Fehlgeburten auslösen.
Thujon-Überempfindlichkeit
Auch bei Allergie auf Salbei oder Wermut (ebenfalls Thujon-haltig): Thuja meiden.
Pflanzensteckbrief
- Botanischer Name: Thuja occidentalis
- Pflanzenfamilie: Zypressengewächse (Cupressaceae)
- Weitere Bezeichnungen: Lebensbaum
- Blütezeit: März bis Mai
- Herkunft: Nordamerika
- Giftigkeit: Stark giftig


