Heilpflanze

Bleiacetat

[Plumbum aceticum spag.]

Bleiacetat

Bleiacetat (Plumbum aceticum) ist eine Bleiverbindung und als Schwermetallsalz in Reinform hochgiftig. In der Naturheilkunde wird ausschließlich die spagyrisch aufbereitete, stark verdünnte Form eingesetzt – alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich auf diese spagyrische Aufbereitung.

Spannende Fakten zu Bleiacetat

  • Bleiacetat wird wegen seines süßen Geschmacks auch 'Bleizucker' genannt.
  • Wurde historisch tatsächlich als Süßungsmittel verwendet – mit fatalen Folgen für die Gesundheit.
  • Blei steht symbolisch für den Planeten Saturn, den Herrn der Zeit und des Alters.

Wirkung & Eigenschaften

Antisklerotisch: wirkt Verhärtungstendenzen der Gefäße entgegen und unterstützt deren Elastizität. Nervenregenerierend: regt die Regeneration der Nerven an und kann bei chronischen Lähmungserscheinungen unterstützend wirken. Krampflösend: durch die Wirkung auf die Nerven können auch bestehende Muskelkrämpfe nachlassen.

Eigenschaften: antisklerotisch, nervenregenerierend, krampflösend, gefäßvitalisierend.

Bleiacetat: Eigenschaften, Anwendung & Wirkung
Bleiacetat: Eigenschaften, Anwendung & Wirkung

Anwendungsbereiche

Plumbum aceticum bei Gefäßverengungen

Bei Durchblutungsstörungen, wie sie etwa bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit auftreten, lagern sich Plaques an den Gefäßwänden ab und verengen diese. Spagyrisch aufbereitetes Bleiacetat wird begleitend eingesetzt, um Ablagerungstendenzen entgegenzuwirken und die Gefäßelastizität zu unterstützen.

Bleiacetat bei nachlassender Gedächtnisleistung

Mit zunehmendem Alter können Gedächtnisleistung und geistige Klarheit nachlassen. In der spagyrischen Tradition wird Plumbum aceticum den Themen des Alterns zugeordnet und soll die Nervenstrukturen positiv beeinflussen, um altersbedingte Veränderungen sanft zu begleiten.

Bleiacetat bei Lähmungserscheinungen

Bei Taubheitsgefühlen und Lähmungserscheinungen wird spagyrisches Plumbum aceticum traditionell begleitend eingesetzt, um die Regeneration der Nerven zu unterstützen, damit Beweglichkeit und Sensibilität sich schrittweise verbessern können.

Hinweise zur Anwendung

Ausschließlich in spagyrisch aufbereiteter, stark verdünnter Form (ab D4) als Bestandteil homöopathisch-spagyrischer Komplexmittel. Bleiacetat zählt zu den langsam wirkenden Mitteln, eine kurmäßige Anwendung über mehrere Wochen ist üblich. Die unverdünnte Ausgangssubstanz ist giftig und darf unter keinen Umständen eingenommen werden.

Schwangerschaft & Stillzeit

In Schwangerschaft und Stillzeit sollte von einer Einnahme von Plumbum aceticum abgesehen werden.

Steckbrief

  • Substanz: Bleiacetat (Plumbum aceticum spag.)
  • Bezeichnung: Bleizucker
  • Vorkommen im Körper: Blut, Herz, Lunge, Leber, Niere, Gehirn, Verdauungstrakt
  • Einsatzbereich: Gefäßelastizität, Nervenregeneration
  • Giftigkeit der Ausgangssubstanz: Hochgiftig – Anwendung ausschließlich spagyrisch aufbereitet
  • Typische Potenz: ab D4